WASSERTRANSFERDRUCK / DAS VERFAHREN

So funktioniert Wassertransferdruck

Beim Wassertransferdruck wird das Muster einer Dekorfolie auf eine vorbereitete Oberfläche übertragen. Entdecken Sie die Schritte, die zum fertigen Erscheinungsbild führen.

Motorradfinish mit Wassertransferdruck
WASSERTRANSFERDRUCK

Wassertransferdruck Schritt für Schritt

Entdecken Sie die einzelnen Stufen des Wassertransferdruckprozesses.

Wassertransferdruck, auch als Hydrographics oder Water Transfer Printing bekannt, ist eine Technologie zur Oberflächendekoration, bei der Muster von einer Folie auf ein in Wasser eingetauchtes Objekt übertragen werden. Damit lassen sich detaillierte Motive wie Carbon-, Holz- und Camouflagemuster sowie dekorative Texturen auch auf unregelmäßig geformte Objekte aufbringen. Nach dem Transfer wird das Muster mit Klarlack geschützt, wodurch eine attraktive und langlebige Oberfläche entsteht.

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Oberflächenvorbereitung und Grundierung

Die richtige Vorbereitung des Bauteils bildet die Grundlage für eine langlebige und ansprechende Oberfläche. Die Oberfläche sollte gereinigt, entfettet und bei Bedarf angeschliffen werden. Anschließend wird eine zum Material passende Grundierung aufgetragen, um die Haftung der weiteren Schichten sicherzustellen.

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Basislack

Auf das vorbereitete Bauteil wird ein Basislack in der gewählten Farbe aufgetragen. Sein Farbton beeinflusst das endgültige Erscheinungsbild des Wassertransferdrucks erheblich, insbesondere wenn die Folie transparente Bereiche im Muster enthält. Die Beschichtung muss vor der weiteren Verarbeitung ausreichend trocknen.

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Folienvorbereitung

Die Folie mit dem gewählten Muster wird mit der richtigen Seite auf die Wasseroberfläche gelegt. Dabei ist darauf zu achten, dass keine Luftblasen eingeschlossen werden. Der Kontakt mit Wasser weicht die Trägerschicht auf und bereitet die Folie auf die Aktivierung vor.

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Aktivierung des Musters

Auf die vorbereitete Folie wird Aktivator aufgetragen, damit sich das gedruckte Muster von der Trägerschicht lösen kann. Das Muster bildet eine dünne Farbschicht, die auf der Wasseroberfläche schwimmt und auf das zu dekorierende Bauteil übertragen werden kann.

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Eintauchen des Bauteils

Das vorbereitete Werkstück wird in einem passend gewählten Winkel ins Wasser eingetaucht. Dabei überträgt sich das Muster auf die Oberfläche und passt sich der Form des Werkstücks an. Mit dieser Technik lassen sich auch Werkstücke mit komplexer Geometrie dekorieren.

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Abspülen und Trocknen

Nach der Übertragung des Motivs wird das Bauteil gründlich abgespült, um Rückstände der aufgelösten PVA-Trägerfolie zu entfernen. Anschließend lässt man es vollständig trocknen, bevor die abschließende Schutzbeschichtung aufgetragen wird.

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Klarlack

Im letzten Schritt wird Klarlack aufgetragen. Er schützt das übertragene Muster und verleiht der Oberfläche ihr endgültiges Aussehen. Eine passend gewählte Beschichtung schützt die Dekoration bei der späteren Nutzung.

Motorrad mit goldfarbenem Muster im Wassertransferdruck
ANWENDUNGEN

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